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Salz - Freund oder Feind des Sportlers?


Was ist Salz?

Salz bzw. auch Natrium ist ein häufig vorkommendes chemisches Element, welches ausschließlich in ionisierter Form in unserer Nahrung vorhanden ist. Die  Absorption dieses Mineralstoffes ist eng mit dem aktiven Transport (SGLT-1) der Aminosäuren, Glukose und Galaktose verbunden.

Natrium wird unter anderem vermehrt über die Haut beim Schwitzen ausgeschieden (Hahn et al. , 2005, S. 125-126)

 

 

Falls wir zu wenig Natrium zu uns nehmen können folgende Mangelsymptome auftreten:

Abnahme des Blutvolumens, Körperwasserverlust, Blutdruckabfall, Herzrasen, Muskelkrämpfe

 

Bei einer Überdosierung können wiederum folgende Symptome auftreten:

Bluthochdruck, Unruhe, Erbrechen, Schwindel, Ödembildung durch Wassereinlagerung, Haut- und Schleimhautaustrocknung, Atem- und Herzrythmusstörunge, Herzversagen, Überregbarkeit der Muskulatur (Hahn, et. al, 2005, S. 127)

 

Nach der DGE et. al (2012, S. 161) hat ein Normalbürger einen Natriumbedarf von 0,55g/Tag.

Bei einem Sportler sieht es schon wieder anders aus. Hier sind es 2-10g/Tag - die große Spanne ist stark abhängig von dem Schweißverlust des jeweiligen Sportlers bzw. auch stark von der Außentemperatur und der Art des Sports abhängig.

 

Der Ist-Konsum von Natrium in unserer heutigen Gesellschaft beträgt ca. 4-8g/Tag, welcher vom massigen Verzehr von Wurst, Käse und Fertigprodukten resultiert. Hier wäre es bei den meisten sinnvoll eine Reduktion vorzunehmen. Beim Sportler wiederum nicht, bzw. wäre es bei ihm sogar sinnvoll, rund ums Training ein wenig Natrium mit einzubauen, um  die Absorbtion der Aminosäuren, der Glukose, der Galaktose zu begünstigen und Krämpfe entgegenzuwirken, welche durch den Schweißverlust passieren können. 


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