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Der optimalste Trainingsplan bringt Dir nichts ohne Kontinuität - Prinzip der Dauerhaftigkeit und Kontinuität


Der beste Trainer der Welt könnte Dir den für Dich besten Trainingsplan schreiben, doch dieser wird Dir nichts bringen, wenn du ihn nicht kontinuierlich machst.

 

Um sein Ziel zu erreichen, ist es von Nöten Belastungen mehrfach und über einen längeren Zeitraum zu wiederholen. Denn je dauerhafter und kontinuierlicher die Trainingsreize gesetzt werden, desto stabiler sind die Anpassungen des Organismus. Da würde es Dir z. B. wenig bringen, das ganze Trainingspensum von einem Jahr auf eine Woche zu verteilen, denn unser Körper muss erst einmal eine Reihe von akuten Umstellungen in seinen biologischen Teilsystemen (aktives/passives, Bewegungssystem, Nervensystem, Herz-Kreislaufsystem) vornehmen, bevor wir aktiv auf und mit ihm aufbauen können. Dazu muss gesagt sein, dass jeder dieser Systeme eine unterschiedliche Regenerationszeit nach einem Trainingsreiz in Anspruch nimmt. Somit ist es besonders wichtig, dass man sich nach der längsten Regenerationszeit (Knorpel, Knochen, Bänder) bei der Planung für ein kontinuierliches Training richtet. (Eifler, 2017)

 

Wenn dann mehrfach diese Belastungsreize ausfallen - sei es durch Krankheit, Unfälle oder gar fehlende Motivation - kommt es zur Rückbildung der funktionellen und morphologischen Umstellungen und man würde wieder bei 0 anfangen.

 

Fazit:

Lieber einen Plan nehmen den man auf lange Sicht macht, als einen optimalen Plan zu machen, den man nach zwei Wochen nicht mehr vollrichtet.


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