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Alkohol - Die Wurzel alles Bösen?


Alkohol ist genauso ein Makronährstoff wie Eiweiß, Fett und Kohlenhydrat. Es ist mit einem physiologischen Brennwert von 7,1 kcal pro Gramm der zweit "schwerste" Makronährstoff. Hier wird dann auch schon der erste Nachteil von Alkohol ersichtlich, denn ein übermäßiger Verzehr von Alkohol führt schnell zu Übergewicht. Ein weiterer Nachteil liegt darin, das Alkohol von unserem Körper bevorzugt verbrannt wird und somit die zugeführten Kohlenhydrate und Fette nicht zur Verbrennung genutzt und erstmal gespeichert werden.

 

Weitere Nachteile vom übermäßigen Alkoholkonsum sind:

Erhöhung des Blutdrucks, Herzrythmusstörungen, Entwässerung des Körpers, Abfall von Testosteronwerten (>50g Alkohol pro Tag), Hemmung von Regenerationsprozessen, Erhöhung des Risikos für koronare Herzkrankheiten (>30g Alkohol pro Tag), Erhöhung des Risikos für Brustkrebs, Entwicklung einer Leberzirrhose

 

Hat Alkohol also nichts gutes?

Doch, zumindest ein bisschen. Täglich moderate Mengen von Alkohol (20g bei Männern, 10g bei Frauen) führen zu einem Anstieg des HDL-Cholesterols - das gute. 20g Alkohol sind in 0,5l Bier, 0,25l Wein oder 0,06l Schnaps enthalten (Deutsche Gesellschaft für Ernährung et. al, 2012, S. 67). Ebenso sollen die täglich geringe Mengen Alkohol auch allgemein gut fürs Herz sein. Sie sollen unter anderem vor Durchblutungsstörungen am Herzen schützen. 

 

Fazit:

Wie bei vielen Dingen im Leben macht die Dosis das Gift und jeder muss für sich die Vor- und Nachteile abwägen.

Ich für meinen Teil trinke in einem Restaurant gerne einen Schnaps nach gutem Essen oder zum Anstoßen bei Geburtstagen (siehe Bild - Berliner Luft, auch wenn mir Jägermeister, Bier oder Met lieber gewesen wäre).


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