· 

Wasser - Die Quelle allen Muskelaufbaus?


Bei Flüssigkeitsmangel (z. B. durch starkes Schwitzen) tritt im Körper immer eine Leistungsminderung ein. Schon ein Verlust von ca. 2 %  des Körpergewichtes in Form von Wasser reicht dafür aus - bei einer 80 kg schweren Person wären das 1,6 kg über den Schweiß (Hipp & Nieß, 2004, S. 379).

 

Da die durchschnittliche Schweißrate beim Menschen 0,5-1 L/Stunde beträgt, wird klar, dass es bei längeren Einheiten zu Leistungsminderungen führen kann, wenn man nichts bzw. Zu wenig trinkt. Bei so einem Verlust tritt bei uns noch nicht einmal das Durstgefühl auf.

 

Für den Sportler ist es wichtig zu wissen, dass wenn er zu wenig trinkt, es zu einer Verschlechterung der Durchblutung der arbeitenden Muskulatur und der damit einhergehenden Verschlechterung des Nähr-und Sauerstofftransportes zu den Zellen. Aus diesem und ein paar anderen Gründen, kommt es somit zum Leistungsabfall, sowie Muskelschwäche und -krämpfe.

 

Empfehlung für eine Flüssigkeitszufuhr vor, mitten und nach dem Training:

 

Vor dem Training:

Eine halbe Stunde vor dem Training ca. 0,5 L Wasser zu sich nehmen.

 

Im Training:

Alle 10-20 min 0,15-0,25 L trinken. Nach Durstgefühl natürlich auch mehr - doch es werden pro 15 min lediglich nur ca. 0,2 L durch den Darm aufgenommen, somit hilft es nicht, die ganze Menge für das Training auf einmal zu trinken.

 

Nach dem Training:

Entweder man schätzt die verloren gegangene Menge Wasser oder man wiegt sich vor und nach dem Training und bildet die Differenz. Bei einem Verlust von 0,5 kg sollte man dann 600 ml trinken (Kalman & Lepeley, 2010).


Kommentar schreiben

Kommentare: 0