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Kalium - Sind Bananen das einzig legale krumme Ding im Bodybuilding?


Was ist Kalium?

 

Kalium ist ein chemisches Element, welches für uns essenziell ist. Unser  Gesamtkaliumbestand im Körper beträgt ca. 2 g/kg KG. Das Kalium befindet sich über 98% intrazellulär, d. h. in den Zellen. Dabei befindet sich die höchste Konzentration in der Skelettmuskulatur, was es somit wieder relevant für unseren Muskelaufbau macht.

 

Was macht es in unserem Körper?

 

Regulation des osmotischen Druckes der Zellen (Gegenspieler des Natriums), Reizweiterleitung und Reizverarbeitung (Muskelkontraktion), wichtig für die Glykogenspeicherung in der Muskulatur, Bestandteil von Enzymen und nimmt Einfluss auf den Blutdruck (Hahn et al., 2005, S. 128)

Hier wird schon ersichtlich das Kalium eine etwas größere Rolle dem Muskelaufbau zugeschrieben werden kann.

 

Wo steckt es in unserer Ernährung drin?

 

Fleisch, Obst (Bananen, Zitrusfrüchte, Trockenobst), Gemüse (Tomaten, Hülsenfrüchte) Kakaopulver, Bierhefe

 

Was passiert wenn wir zu wenig davon haben?

 

Wasserverlust, Austrocknung, Reizleitungsstörungen im Nervensystem, Muskelschwäche, Muskellähmung, Nierenschäden, Herzrhythmusstörungen, im Extremfall zum Koma (Hahn et al., 2005, S. 129).

Eine Mangelerscheinung kommt primär durch Durchfall oder Missbrauch von Abführmitteln, da hier erhebliche Mengen über den Darm verloren gehen können.

 

Was passiert wenn wir zu viel davon nehmen?

 

Unwohlsein, Ohrensausen, Störung der Herzfunktion, schwere Muskel- und Nervenstörungen, Taubheit, Verwirrtheit, Halluzinationen

 

Wie hoch ist unser Bedarf?

 

Normalbürger/Gesundheitssportler:

Normalbürger: 2 g/Tag (DGE) et al., 2012, S. 161)

(Leistungs-)Sportler: 4-6 g/Tag (Schweißverluste, Glykogenspeicherung)

Der Konsum von Acetylsalicylsäure (Aspirin®) erhöht den Kaliumbedarf.


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