· 

Ballaststoffe - die besten Freunde in Deiner Diät?


Was sind Ballaststoffe?

 

Ballaststoffe sind Bestandteile pflanzlicher Zellen, welche von uns Menschen aufgrund von fehlenden Verdauungsenzymen nicht gespalten und verdaut werden können - somit  scheiden wir sie einfach mit dem Stuhl wieder aus. Es gibt zwei Arten von Ballaststoffen, die Kohlenhydrat-Ballaststoffe (z.B. Zellulose, Hemizellulose) und die Nicht-Kohlenhydrat-Ballaststoffe (z.B. Lignin). Die meisten Ballaststoffe können auf Grund ihrer Struktur (z.B. die der Flohsamenschalen) gut Wasser binden und haben somit eine Quellfähigkeit. 

So ist es auch, dass je mehr Ballaststoffe sich in einem Lebensmittel befinden und je höher der Wassergehalt von diesem ist, es eine geringere die Kcal-Dichte hat . (Leitzmann et al., 2009, S.40).

 

Welche Vorteile bringen Ballaststoffe mit sich?

 

Nach Leitzmann et al. (2009, S.40) wären folgende zu nennen:

  • Sättigung (Magenfüllung durch quellende Eigenschaften - Stichwort Diät)
  • Zahngesundheit (längeres Kauen - höhere Speichelsekretion
  • Darmgesundheit (Peristaltik wird angeregt, vermehrter Wachstum von Darmbakterien etc.)
  • Cholesterolsenkung (Adsorbtion von Gallensäure)
  • u.v.m.

 

Wo stecken sie in unserer Ernährung drin?

 

Vollkornprodukte, Hafer, Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse, Flohsamenschalen, Leinsamen, Chiasamen, Nüsse, Kakao, Isomalt-Oligosaccharid (VitaFiber™) - Hauptbestandteil vieler Proteinriegel

 

Wie hoch ist unser Bedarf?

 

mind. 30 g pro Tag (Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) et al., 2012, S. 63)

Außerhalb einer Diät würde ich die Ballaststoffe nicht extra supplementieren (außer bei Mangel), da dies eine verminderte Absorption verschiedener Mineralstoffe und Spurenelemente (z. B. Kalzium, Eisen, Zink etc) mit sich bringt. Bei einer normalen, gesunden Ernährung ist mit diesem Effekt nicht zu rechnen.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0