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Kohlenhydrate - Sportskanonen oder Couchpotatos? - Teil 6


Was zuvor geschah:

 

Im 5. Teil haben wir mit der Frage aufgehört, ob es Ausnahmen gibt, wo es für Kraftsportler Sinn macht, Kohlenhydrate rund ums Training bewusst zu konsumieren.

 

Kurz gesagt: Ja.

 

Sportler die mehr als 2 Stunden hartes Training absolvieren (sehr hohes Volumen + antagonistische Supersätze), nach einem Beintraining ein Intervalltraining (Good Luck) starten oder z.B. nach einem Fußballtraining noch eine Krafteinheit hinterherschieben, sollen nach Helms (2015) 30-60g Kohlenhydrate und 8-15g Eiweiß innerhalb des Trainings in flüssiger Form zu sich nehmen, um im Training konstant Leistung zu erbringen.

 

Ebenfalls würde ich natürlich jedem Diabetiker raten, eine kleine Notfallration an Kohlenhydrate mit einem hohem GI ins Training mitzunehmen im Falle einer Hypoglykämie (Unterzuckerung).

 

Und was ist, wenn keiner dieser Punkte auf mich zutrifft?

 

Da die Wiederauffüllung der angekratzten Glykogenspeicher innerhalb von ~24 Stunden bei einer kohlenhydratbetonten Ernährung erfolgt, braucht man die Kohlenhydrate als Kraftsportler nicht zwangsläufig rund ums Training zu setzen.

 

Hiermit schließe ich die Reihe der Kohlenhydrate und widme mich anderen Themen.


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